Dienstag, 11. April 2017

Rezension- Dark Mafia Prince

Rezension zu "Dark Mafia Prince" von Annika Martin. Das Buch habe ich bei lesejury.de zum Rezensieren gewonnen.


Preis:4,99
Seitenzahl: 334
Verlag: LYX.digital


Aleksio musste mit seinen neun Jahren zu sehen, wie seine Eltern auf grausame Weise von ihrem Geschäftspartner ermordet wurde. Seine Brüder hat er in dieser Nacht auch verloren. Doch Aleksio hat es sich in den Kopf gesetzt, dass er seine Brüder finden wird und den Tod seiner Eltern rächen wird. Die einzige Schwachstelle des Mannes ist seine Tochter Mira, die die beste Freundin von Aleksio aus früheren glücklicheren Tagen war. Sein Plan war es Mira für seine Brüder und für seine Eltern zu opfern, doch als sie sich nach vielen Jahren wieder gegenüberstehen, können beide die Anziehung und das Verlangen nicht leugnen.


Der Einstieg in die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und konnte mich in seinen Bann ziehen, doch je weiter es ging, desto mehr hat die anfängliche Spannung nachgelassen und hat eine Richtung angenommen die mir nicht gefallen hat.

Der Schreibstil ist eigentlich ganz in Ordnung und lässt sich locker und leicht lesen. Doch an manchen Stellen wurde zu viel beschrieben und erklärt, sodass es an vielen Stellen langatmig wurde. Auch wurden verschiedene Passagen viel zu oft wiederholt und haben angefangen zu nerven.

Das Cover finde ich sehr schön und auch passend zum Inhalt. Ein sehr gutaussehender Mann in einem Anzug ist zu sehen und zieht die Blicke auf sich. 

Mira, unsere Protagonistin, ist eine liebenswerte und herzliche Protagonistin, die mich aber trotzdem an vielen Stellen genervt hat. Ich konnte einige Handlungen von ihr überhaupt nicht nachvollziehen und habe mich öfters gefragt, was sie da denn nun macht. Andere Handlungen waren hingegen nachvollziehbar und verständlich. Im Großen und Ganzen ist Mira ganz okay, aber konnte mich nicht voll von sich überzeugen.

Genauso ging es mir mit dem männlichen Protagonisten, Aleksio. Er ist zwar in einer Mafia, aber trotzdem kein böser Mensch. Er hat seine Gründe, warum er so handelt, die ich auch nachvollziehen konnte. Er war mir dann doch etwas sympathischer als Mira und seine Handlungen konnte ich besser verstehen und nachvollziehen. 

(Achtung Spoiler!) Eine wirklich große Sache, die mich gestört hat, war, dass sie es geliebt hat von ihm "Hure" genannt zu werden und im Sex von ihm ausgenutzt und fertig gemacht zu werden. Aus der männlichen Sicht ist das vielleicht noch akzeptabel, aber dass eine Frau so mit sich umgehen lässt ist für mich nicht nachvollziehbar. 

Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Mira und Aleksio geschrieben. Es war deshalb abwechslungsreich und man hat beide Sichten besser kennenlernen können. Immer wieder sind auch Kapitel aus Viktors Sicht, dem Bruder von Aleksio, aufgetaucht, die mich total irritiert haben und unnötig waren.



Es hatte sehr viel Potential, das aber leider nicht voll ausgeschöpft wurde. Es wurden viele Themen genannt, aber nicht weiter vertieft und erklärt. Dieses Buch konnte mich leider nicht von sich überzeugen und bekommt daher nur 3 von 5 Blümchen.







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