Sonntag, 30. April 2017

Rezension- Der letzte erste Blick

Rezension zu "Der letzte erste Blick" von Bianca Iosivoni. Vielen Dank an netgalley und an den LYX- Verlag für dieses Rezensionsexemplar.



Seitenzahl: 464
Preis: 10,00
Verlag: LYX
Autorin: Bianca Iosivoni
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Zum Verlag: LYX




Emery Lance kann endlich die Stadt verlassen und ganz weit weg von zu Hause ihr Studium beginnen. Hier kennt keiner ihre Vergangenheit, keiner kennt ihre Geschichte. Keiner schaut sie schräg an. Dafür ist sie bereit vieles in Kauf zu nehmen. Sie ist nicht nur viele hundert Kilometer von ihrer geliebten Familie getrennt, die sie immer unterstützen, sondern auch ihr Mitbewohner, ja ein Mitbewohner, treibt sie ständig in den Wahnsinn und ihr erstes Treffen lief auch alles andere als ideal. Doch da ist auch noch sein bester Freund, Dylan, der ihr Herz zum Rasen bringt, aber Emery hat sich in den Kopf gesetzt sich von Jungs wie Dylan fernzuhalten, weil sie sich schon mal die Finger an ihnen verbrannt hat. Doch als sie meint, dass alles perfekt ist, droht ihre Vergangenheit sie einzuholen.



Ich fange mal mit dem Cover. Das Cover ist wirklich wunderschön. Die Farben sind sehr toll gewählt und harmonieren miteinander. Es ist definitiv ein Blickfang und lässt sich auch im Bücherregal zeigen.

Aber jetzt kommen wir auch schon zum Negativen. Mir hat der Schreibstil leider nicht sehr gut gefallen. Es wurde zu viel Detail beschrieben und deshalb haben sich die Seiten auch sehr gezogen. Wenn weniger Detail beschrieben wäre, und man sich auf die Handlung konzentrieren würde, ist der Schreibstil eigentlich echt gut und angenehm.

Die Story an sich hat mir auch gefallen. Es stecken sehr viele tolle Ideen dahinter. Es geht um das Erwachsenwerden, Probleme, Freundschaft und Liebe. Auch wenn viele tolle Ideen dahinterstecken, wurden sie nicht gut umgesetzt. Die Streiche zwischen Emery und Dylan sind mir nach einiger Zeit auf die Nerven gegangen, obwohl die Idee echt toll war, und der Story das gewisse Etwas gegeben haben. Sie hat sie individuell gemacht, aber es war zu viel des Guten. Auch wenn die Ideen sehr tiefgründig hätten werden können, finde ich hatte die Geschichte nicht viel Tiefe. Es wurden sehr viele Themen angesprochen, aber nicht weiter vertieft, was ich sehr schade fand.

Emery ist eine tolle Protagonistin. Sie ist eine starke junge Frau, die sich nichts gefallen lässt, was mir sehr gut gefallen hat. Aber sie hat auch Schwächen und hat keine Probleme zu ihrem Problemen zu stehen und diese zuzugeben. Was sie in ihrer Vergangenheit erlebt hat, ist echt hart gewesen, aber sie hat es sehr gut gemeistert und deshalb ist sie auch bewundernswert.

Dylan ist auch ein toller Protagonist. Er hat auch eine schlimme Zeit hinter sich, und diese hat er auch sehr gut überstanden. Er ist viel zu nett, viel zu süß und viel zu gutaussehend. Und vom ersten Augenblick an verspürt er etwas inniges gegenüber Emery. Obwohl er sich von ihr fernhalten will, kann er es nicht.


Die Kapitel sind abwechselnd aus ihren Sichten geschrieben, das uns einen sehr guten Einblick gegeben hat und so konnte man auch beide Seiten, beide Vergangenheiten und beide Wahrnehmungen kennenlernen und nachvollziehen. Die Protagonisten hatten beide sehr viel Tiefe und wurden sehr gut ausgearbeitet. Sie haben mir beide wirklich sehr gut gefallen.

Die Freundschaften zwischen allen Figuren hat mir auch wirklich sehr gut gefallen. Der Zusammenhalt ist sehr bemerkenswert. Sie sind alle eine Familie und würden alles für den anderen machen. Auch wenn es heißt mitten im Regen nach einer verschwundenen Frau zu suchen, die wie eine Großmutter von Dylan ist.






Ich habe eigentlich immer Gutes über die Autorin gehört und war deshalb auch sehr gespannt auf ihren Roman, der mein erster von ihr ist. Aber ich wurde leider etwas enttäuscht. Mir hat der Schreibstil nicht zugesagt und auch viele tolle Ideen wurden nicht sehr gut umgesetzt. Auch der Klappentext hat mir eigentlich sehr gut gefallen und hatte sehr viel Potenzial, zu dem auch dieses Genre zu meinem liebsten gehört. Aber ich kann leider nur 3,5 von 5 Blümchen an dieser Stelle verteilen. Ich wollte dieses Buch echt lieben, aber ich konnte es nicht, aber ich werde der Autorin aufgrund so vielen guten Meinungen nochmal eine Chance geben.






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